
Tobias Becker (Berlin), M.A.
Geb. 1980. Studium der Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte
und Politikwissenschaft
in Eichstätt, Cincinnati und München.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut der
Freien Universität Berlin. Promotionsprojekt über
populäres Theater in Berlin und London, 1880-1930.
Manuel Borutta (Köln), Dr.
Geb. 1971. Studium der Geschichte, der Germanistik und der
Medienwissenschaften in Berlin und Rom. Wissenschaftlicher Mitarbeiter
am Historischen Seminar der Universität zu Köln.
Promotion über liberalen Antikatholizismus in
Deutschland und Italien im Zeitalter der europäischen
Kulturkämpfe. Habilitationsprojekt über Europas
Süden und koloniale Beziehungen im mediterranen Raum im 19.
und 20. Jahrhundert.
Frank Bösch (Gießen),
Prof. Dr.
Geb. 1969. Studium der Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und
Germanistik in Hamburg und Göttingen. Professor am
Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität
Gießen. Promotion über die CDU und die Integration
des bürgerlichen Lagers. "Second Book" über Medien,
Politik und Skandale im Kaiserreich und im
viktorianischen England. Arbeitet derzeit an einem Buch über
"Medien und Gesellschaft in der Neuzeit".
Simone Derix (Essen), Dr.
Geb. 1973. Studium der Geschichtswissenschaft, Germanistik, Romanistik
und Politikwissenschaft in Köln und Bologna. Wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität
Duisburg-Essen. Promotion über Staatsbesuche in der
Bundesrepublik
Deutschland. Habilitationsprojekt zur Geschichte mobiler Familien
zwischen 1880 und 1960.
Pascal Eitler (Berlin), DR.
Geb. 1973. Studium der Geschichtswissenschaft, Soziologie und
Philosophie in Bielefeld und Paris. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im
Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle". Habilitationsprojekt
zur Emotionalisierung und Politisierung von
Mensch-Tier-Verhältnissen im 19. und 20. Jahrhundert. Promotion
mit einer Arbeit über die Politisierung der Religion in der
Bundesrepublik Deutschland zwischen 1965 und 1975.
Jens Elberfeld (Bielefeld), M.A.
Geb. 1978. Studium der Geschichte, Soziologie und Erziehungswissenschaft in Bielefeld und Baltimore.
Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung und Mitglied der Bielefeld Graduate School in History and Sociology.
Promotionsprojekt zur Therapeutisierung des Selbst in der westdeutschen Gesellschaft der 1960er bis 1990er Jahre.
Moritz Föllmer (Leeds), Dr.
Geb. 1971. Studium der Geschichtswissenschaft, Philosophie und des
Staatsrechtes in Bonn, Göttingen, Paris. Senior Lecturer in
Modern
European History an der University of Leeds. Promotion
über Nationalismus und Bürgerlichkeit in Deutschland
und Frankreich an der Humboldt-Universität zu Berlin,
1900-1930. Habilitationsprojekt zur Geschichte der
Individualität in Berlin während der Weimarer
Republik und zur Zeit des Nationalsozialismus.
Benno Gammerl (Berlin), DR. DES.
Geb. 1976. Studium der Geschichte, Literatur und Ökonomie in
Freiburg, London und Berlin. Wissenschaftlicher Mitarbeiter
am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im
Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle". Promotion am
"Berliner Kolleg für
Vergleichende Geschichte Europas" mit einer Arbeit über
Staatsangehörigkeit, Staatsbürgerschaft und deren
Umgang mit ethnischer Heterogenität im British Empire und im
Habsburgerreich zwischen 1867 und 1918.
Alexander C.T. Geppert (Berlin), Dr.
Geb. 1970. Studium der Geschichtswissenschaft, Philosophie und
Psychologie in Bielefeld, Baltimore, Göttingen und Berkeley.
Wissenschaftlicher Assistent am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien
Universität Berlin. Promotion am European
University Institute in Florenz zu imperialen Ausstellungen und
transitorischen Räumen im London, Paris und Berlin des
Fin-de-siècle. Habilitationsprojekt zur Geschichte des
Weltraums und des außerirdischen Lebens in der
europäischen Imagination des 20. Jahrhunderts.
Alexa
Geisthövel (Berlin), Dr.
Geb. 1969. Studium der Geschichte, Indologie und Ethnologie in Bonn,
Groningen (Niederlande) und Berlin. Derzeit Projekte zur "Nahbarkeit"
der preußischen Monarchen im 19. Jahrhundert und zu Punk in
Westdeutschland um 1980.
FRANK GRÜNER (HEIDELBERG),
Dr.
Geb. 1968. Studium der Osteuropäischen Geschichte und
Slavistik in Heidelberg, St.-Petersburg und Moskau. Akademischer Rat
a.Zt. am Seminar für Osteuropäische Geschichte der
Universität Heidelberg (beurlaubt). Zur Zeit
Nachwuchsgruppenleiter einer Junior Research Group über
transkulturelle Austauschprozesse in der mandschurischen Stadt Harbin
(1898-1949) im Exzellenzcluster "Asia and Europe in a Global
Context". Promotion über
die Juden im Sowjetstaat 1941-1953.
Christian Holtorf (Dresden), M.A.
Geb. 1968. Studium der Geschichte, Philosophie und Psychologie in
Marburg und Berlin. Leiter der Abteilung Wissenschaft am Deutschen
Hygiene-Museum Dresden. Abgeschlossene Promotion über das
erste transatlantische Telegrafenkabel von 1858. Forschungsprojekt zur
(Selbst-)Darstellung der Nordpolarforschung in der
Öffentlichkeit.
Uffa Jensen
(Göttingen), Dr.
Geb. 1969. Studium der Geschichtswissenschaft, Philosophie und
Politikwissenschaft in Kiel, Jerusalem, Berlin und New York. Postdoc am
Graduiertenkolleg ‘Generationengeschichte’ der
Georg-August-Universität
Göttingen. Promotion über das
Verhältnis von Juden und
Nichtjuden in der Bildungskultur des frühen Kaiserreiches.
Habbo Knoch (Celle/Göttingen), PD
Dr.
Geb. 1969. Studium der Geschichtswissenschaft, Philosophie,
Politikwissenschaft und Soziologie in Göttingen, Bielefeld,
Jerusalem und Oxford. Geschäftsführer der Stiftung
Niedersächsische Gedenkstätten in Celle. Zugleich
Privatdozent am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der
Universität Göttingen. Promotion über
erinnernde
Visualisierung von NS-Verbrechen und
Krieg in Deutschland nach 1945. Habilitation mit einer Arbeit
über Großstadthotels.
Till Kössler (München), Dr.
Geb. 1970. Studium der Geschichtswissenschaft, Germanistik, Philosophie
in Bonn, Bielefeld und Baltimore. Wissenschaftlicher Assistent am
Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität
München. Promotion über Kommunismus in
der westdeutschen Gesellschaft der Nachkriegszeit. Habilitationsprojekt
zur Geschichte moderner Kindheiten in Spanien 1890-1939.
Maren Möhring (Köln), Dr.
Geb. 1970. Studium der Geschichtswissenschaft, Germanistik und
Erziehungswissenschaft in Hamburg und Dublin. Wissenschaftliche
Assistentin am Historischen Seminar der Universität zu
Köln. Promotion über die deutsche
Nacktkultur 1890-1930. Habilitation über "Ausländische
Gastronomie. Migrantische Unternehmensgründungen, neue Konsumorte
und die Internationalisierung der Ernährung in der Bundesrepublik
Deutschland".
Daniel Morat (Berlin), Dr.
Geb. 1973. Studium der Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und
Kommunikationswissenschaft in Göttingen. Wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien
Universität Berlin. Promotion über Martin Heidegger
und die Brüder Ernst und Friedrich Georg Jünger.
Habilitationsprojekt zur „Klanglandschaft der
Großstadt.
Kulturen des Auditiven in Berlin und New York 1880-1930“.
Vanessa
Ogle (Cambridge), M.A.
Geb. 1976. Studium der Neueren Geschichte, Alten Geschichte sowie
Allgemeinen u.Vergleichenden Literaturwissenschaft in Mainz, Paris
sowie an den Berliner Universitäten. PhD Programm in
International & Global History mit dem Schwerpunkt Middle
Eastern History. Dissertationsprojekt zur Geschichte der
Einführung der Weltzeit in globaler Perspektive.
Helke Stadtland (Bochum), Dr.
Geb. 1968. Studium der Geschichtswissenschaft und Anglistik in
Bielefeld und Edinburgh. Wissenschaftliche Assistentin am Institut
für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität
Bochum. Promotion über Arbeiter und ihre
Gewerkschaften
in der Sowjetischen Besatzungszone und frühen DDR.
Habilitationsprojekt zur Geschichte der Ökumene Ende des 19.
bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
Nina Verheyen (Berlin), Dr.
Geb. 1975. Studium der Geschichtswissenschaft, Soziologie und
Filmwissenschaft in Berlin und Rom. Promotion
über „Diskussionslust. Zur Kulturgeschichte des
‚besseren Arguments’ in Westdeutschland,
1945-1973“ an der Freien Universität Berlin. Seit
Juni 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich
„Geschichte der Gefühle“ des
Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Forschungsprojekt
über „Vaterliebe. Funktionswandel eines
Gefühls im deutschen Bürgertum des 19.
Jahrhunderts“.
Thorsten Wagner
(Berlin), M.A.
Geb. 1970. Studium der Geschichtswissenschaft, Germanistik und
Politikwissenschaft in Tübingen, Jerusalem, Berlin und
Madison. Promotion über Emanzipation und
Verbürgerlichung der dänischen Juden.